Sechs Hunde. Sechs Schicksale und eine ganz besondere Bitte.
Manche Hunde warten ein wenig länger auf ihr Zuhause. Und dann gibt es Hunde wie unsere sechs SOS-Hunde: Hunde, deren Vertrauen in den Menschen so tief erschüttert wurde, dass der Weg in ein neues Leben besonders viel Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen braucht.
Sie werden nicht von heute auf morgen zu fröhlichen Familienhunden werden. Manche werden anfangs Abstand brauchen, sich zurückziehen oder bei ungewohnten Situationen Angst zeigen. Doch hinter dieser Angst steckt kein „schwieriger Hund“ – sondern ein Hund, der erst lernen muss, dass Menschen Sicherheit bedeuten können.
Für diese sechs suchen wir deshalb ganz besondere Menschen: hundeerfahren, geduldig, empathisch und bereit, gemeinsam mit ihrem Hund viele kleine Schritte nach vorne – aber auch Rückschritte – zu gehen. Menschen, die nicht erwarten, dass Vertrauen sofort da ist, sondern sich darüber freuen, wenn es eines Tages ganz vorsichtig entsteht.
Denn manchmal beginnt ein neues Hundeleben nicht mit einem fröhlichen Sprung ins Auto, sondern mit einem zaghaften Blick, einem Leckerchen aus der Hand oder der allerersten Berührung. Und genau diese kleinen Momente können der Anfang von etwas ganz Großem sein.
Lernt unsere sechs SOS-Hunde kennen – vielleicht wartet genau hier euer ganz besonderes Herzensprojekt. Ihr wollt mehr über einen der Hunde erfahren, dann klickt auf deren Namen neben dem jeweiligen Bild so gelangt ihr zu deren Profil.

Auf dem Weg zurück ins Leben
Bernardo hat in seinem Leben Schlimmes erlebt. Ein tief eingewachsenes Halsband bereitete ihm über Wochen unerträgliche Schmerzen. Seine körperlichen Wunden sind verheilt – doch seine Seele braucht noch Zeit.
Zu seinen vertrauten Betreuern wächst langsam Vertrauen, und Spaziergänge geben ihm Sicherheit. Leider wurde er wieder in ein anderes Gehege in den hinteren Teil versetzt und verfällt wieder in alte Muster.
Für Bernardo suchen wir erfahrene, geduldige Menschen, die ihm Sicherheit geben und ihn nicht überfordern. Ein ruhiges, möglichst ländliches Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und eine souveräne Ersthündin wären perfekt.
Bernardo ist noch jung und hat sein ganzes Leben vor sich. Vielleicht findet er bei euch endlich die Sicherheit, die er so lange vermissen musste.
Sein Ticket ins Glück
Mako hatte sein Reiseticket in ein neues Leben schon fast sicher. Doch dann hat es letztendlich nicht geklappt. Nun wartet er weiter – obwohl er gerade so schöne Fortschritte macht.
Mako lässt wieder vorsichtige Berührungen zu und zeigt, dass in ihm ein freundlicher und sensibler Hund steckt. Noch geht er nicht von selbst auf Menschen zu, zu groß sind seine Ängste noch, doch der wichtige erste Schritt zurück zur Nähe ist geschafft.
Für Mako suchen wir erfahrene Menschen, die genau dort ansetzen, wo er jetzt steht: mit Ruhe, Geduld und viel Einfühlungsvermögen. Ein souveräner Ersthund, ein sicher eingezäunter Garten und ein ruhiges Umfeld helfen ihm, Vertrauen zu fassen.
Mako war schon so nah dran. Vielleicht bekommt er mit eurer Hilfe nun endlich sein Ticket in ein glückliches Zuhause.


Siehst du mich jetzt?
Mig war lange fast unsichtbar. In der lauten Welt des Tierheims zog sie sich immer weiter zurück. Doch nun passiert etwas, das uns wieder hoffen lässt: Mig beginnt, sich vorsichtig aus ihrer Deckung zu wagen.
Inzwischen nähert sie sich fremden Menschen sogar von sich aus. Sie schnuppert, beobachtet und tastet sich langsam heran. Anfassen lässt sie sich noch nicht – doch für Mig ist allein dieser vorsichtige Kontakt ein riesiger Schritt.
Für Mig suchen wir Menschen mit Erfahrung, Geduld und einem besonders großen Herzen. Menschen, die nichts erzwingen und trotzdem liebevoll an ihrer Seite bleiben. Ein souveräner, menschenbezogener Ersthund wird ihr dabei zusätzliche Sicherheit geben.
Mig braucht kein Wunder. Sie braucht nur jemanden, der sie sieht, an sie glaubt und ihr die Zeit gibt, Vertrauen zu lernen.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer
Mila hat fast gelernt, unsichtbar zu werden. Zu groß war ihre Angst, zu schwer die vergangenen Erfahrungen. Lange zog sie sich immer weiter zurück und wagte kaum, den Menschen anzusehen.
Doch jetzt gibt es endlich einen kleinen Hoffnungsschimmer. Mit viel Geduld lässt Mila inzwischen vorsichtige Berührungen an Hals und Rücken zu. Noch kann sie diese Nähe nicht genießen und am Kopf braucht sie weiterhin Abstand. Aber sie zeigt Neugier – und beginnt, sich ganz vorsichtig auf den Menschen einzulassen.
Für Mila suchen wir besonders einfühlsame und erfahrene Menschen, die ihre Grenzen respektieren und ihr die nötige Zeit schenken. Ein ruhiges, ländliches Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und ein souveräner, menschenbezogener Ersthund würden ihr dabei helfen.
Mila braucht keine großen Schritte. Sie braucht Menschen, die sich auch über die kleinen Schritte freuen – und an sie glauben.


Jung, sensibel und voller Möglichkeiten
Milo hatte keinen leichten Start ins Leben. Gemeinsam mit seiner Schwester wurde er aus katastrophalen Verhältnissen gerettet und lebt seitdem im Tierheim. Fremde Menschen, laute Geräusche und hektische Situationen machen ihm noch Angst.
Doch Milo möchte lernen. Hinter seiner Zurückhaltung steckt ein junger Hund, der nur noch nicht weiß, ob er den Menschen vertrauen darf. Gibt man ihm Zeit und Sicherheit, kann er Schritt für Schritt aus seiner Angst herausfinden.
Für Milo suchen wir hundeerfahrene Menschen mit viel Geduld und Verständnis. Ein ruhiges Zuhause und eine souveräne Ersthündin an seiner Seite wären für ihn besonders wichtig, damit er sich orientieren und Sicherheit gewinnen kann.
Milo braucht keine Menschen, die schnelle Erfolge erwarten – sondern Menschen, die bereit sind, jeden kleinen Fortschritt mit ihm zu feiern.
Seine Neugier wächst
Toro hat in letzter Zeit eine schöne Entwicklung genommen. Inzwischen lebt er im belebten Tettoia-Bereich und geht sogar mit den Gassigängern spazieren. Für den einst so unsicheren Rüden sind das wertvolle Schritte in die richtige Richtung.
Seine Angst ist jedoch noch nicht verschwunden. Fremde Menschen verunsichern ihn, manchmal versucht er zunächst, mit lautem Bellen Abstand zu schaffen. Doch wer ihm Zeit gibt, entdeckt schnell die andere Seite: einen sensiblen, schüchternen Hund, der eigentlich gerne Kontakt aufnehmen möchte.
Für Toro suchen wir erfahrene Menschen, die ihm Sicherheit und Orientierung geben. Ein ruhiges Umfeld, ein sicher eingezäunter Garten und unbedingt ein souveräner Ersthund würden ihm helfen, weiter Vertrauen zu fassen.
Toro hat bereits gezeigt, dass er sich entwickeln möchte. Jetzt braucht er nur noch jemanden, der diesen Weg mit ihm geht.

Neben diesen sechs wundervollen Hunden, warten im Tierheim noch so viele weitere wundervolle Hunde darauf, ihr Herz an die richtigen Menschen verschenken zu dürfen. Schaut doch auf unserer Hundeseite vorbei welcher Vierbeiner vielleicht perfekt zu euch passen kann.
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