Geliebt, verteufelt, als Göttin verehrt, gequält und verachtet – kaum ein Tier polarisiert so sehr wie die Katze.
Für die vielen Liebhaber und Verehrer auf der ganzen Welt besteht kein Zweifel, die Katze ist das größte Geschenk dieser Schöpfung. Das Leben mit diesen kleinen Freigeistern ist eine wunderbare Lektion in bedingungsloser Liebe, in der niemand den anderen besitzen kann.
Doch in vielen Kulturen und Regionen dieser Erde hat das Leben einer Katze keinen Wert. Ihr einziges Existenzrecht ist das Mäusefangen, darüber hinaus hat sie keine nutzbringende Funktion und wird schnell als Plage, als Gefahr angesehen.
Selbst ihre großen Verwandten, ob Tiger, Gepard oder Jaguar, sind beinahe alle vom Aussterben bedroht, ihre Lebensräume durch die Gier des Menschen vernichtet.
An diesem Welt-Katzentag denken wir an alle Katzen auf unserer Erde und machen auf ihr Leid und ihre Bedürfnisse aufmerksam. Wir bedanken uns bei all unseren Katzen, die unser Leben bereichern und uns jeden Tag so viel Freude bereiten. Vor allem danken wir all den Menschen, die sich für ihren Schutz einsetzen und nie müde werden sie zu retten, gesund zu pflegen und ihnen ihre Würde zurückgeben.
Auf Sardinien, dem Einsatzgebiet der PfotenFreunde, ist die Situation der freilebenden Katzen nach wie vor katastrophal, das Tierleid ist immens. Wir sind uns bewusst, dass dies in vielen anderen Ländern Süd- und Osteuropas nicht besser ist.
Wir können helfen, wenn wir ausreichend Mittel zur Verfügung haben, um durch Kastrationen regional die Populationen zu kontrollieren. Kastrationen und die Veränderung im Bewusstsein der Einheimischen können auf Dauer zum Erfolg führen.
























