Ernestinos Schicksal ist nur eine von unzähligen Leidensgeschichten auf Sardinien. Doch es zeigt auch, dass nicht alle Menschen wegsehen.
Zwei Urlauberinnen sind gut gelaunt in der Nähe von Olbia unterwegs, als sie plötzlich auf einen kleinen Welpen aufmerksam werden. Der kleine Rüde jammert verzweifelt und ist in einem erbärmlichen Zustand. Völlig verängstigt, von Räude gezeichnet, das Fell an vielen Stellen zerstört und übersät mit offenen Hautstellen, scheint er dringend Hilfe zu brauchen.
Die Frauen geben ihm zunächst etwas Wasser aus ihren Trinkflaschen. Ganz offensichtlich hat Ernestino großen Durst und auch Hunger. Sie sind erschüttert und möchten den kleinen Kerl nicht seinem Schicksal überlassen. Kurzerhand nehmen sie ihn mit und bringen ihn in die L.I.D.A., unser Partnertierheim auf Sardinien.
Obwohl das Tierheim völlig überfüllt ist, wird Ernestino aufgenommen. Zum ersten Mal seit langer Zeit ist er in Sicherheit und bekommt die Hilfe, die er so dringend benötigt.
Heute, etwa fünf Monate später, ist kaum noch zu erahnen, was dieser kleine Hund durchmachen musste. Seine Wunden sind verheilt, sein Fell wächst langsam nach – und vor allem zeigt Ernestino, was für ein reizender kleiner Kerl er ist. Seit er die Quarantänestation verlassen durfte, lebt er sichtlich auf und beginnt auch langsam Kontakt zu seinen Pflegern aufzubauen, auch wenn er noch etwas schüchtern ist. Endlich darf auch er mit den anderen Welpen spielen und toben.
Nun fehlt ihm nur noch eines: ein liebevolles Zuhause oder eine geduldige Pflegestelle, die ihm den Start in ein neues, glückliches Leben ermöglicht.
Ernestino könnte bereits im November nach Deutschland reisen. Endlich soll er die Liebe, Geborgenheit und Fürsorge erfahren, nach der er sich so sehr sehnt.
Möchten Sie diesem hübschen kleinen Kerl eine Chance geben? Dann zögern Sie bitte nicht, sich bei mir zu melden.
Ernestinos Köfferchen steht bereit. Er hat soviel Liebe und Anhänglichkeit an seine Menschen zu verschenken.

































