PfotenFreunde Sardinien e.V.

Hilfe für Handicap-Katerchen Pino

Pino ist in Deutschland auf seiner Pflegestelle angekommen. Wenn er sich gut eingelebt hat, werden wir ihn erstmalig in einer Klinik vorstellen.

Januar 2026

Pino, unser kleiner Sonnenschein, ist im Januar auf eine liebe Pflegestelle im Raum München gezogen und lebt sich gerade ein. Er ist ordentlich gewachsen und sehr verspielt. Seine Vorderpfoten können keine starken Sprünge abfangen, aber er benutzt sie ganz normal zum Spielen und momentan auch noch zum Laufen.

Seinen ersten Tierarzt Besuch hat er auch schon hinter sich. Hierbei ging es erstmal um seinen Allgemeinzustand, der sehr gut ist, und sein ständig laufendes rechtes Auge. Pino hat eine Verengung des Tränenkanals und dadurch eine chronische Reizung der Bindehaut und Lidränder. Er wird derzeit mit Augentropfen behandelt und wir hoffen sehr auf ein gutes Ergebnis.

Der nächste Schritt wird dann sein, ihn in der Klinik vorzustellen, die sich auf orthopädische Chirurgie spezialisiert hat und sich Pinos Röntgenbilder schon angesehen hat. Es geht darum einzuschätzen, was für Pino machbar ist, um ihm ein möglichst schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Sollte Pino operiert werden können, dann werden diese Eingriffe einige Tausend Euro kosten. Nach der Vorstellung in der Klinik werden wir mehr darüber wissen.

Ganz herzlichen Dank an alle, die Pino bis hierhin unterstützt haben. Der süße Knopf hat es so sehr verdient, ein gutes Leben zu haben und er ist wirklich ein kleiner Kämpfer.

21.12.2025

Vor drei Tagen bekamen wir die ersehnten Untersuchungsergebnisse für Pino. Seine Vorderbeine wurden in mehreren Schichten geröntgt und das Ergebnis muss man erstmal verdauen.

Es war sehr stark zu erwarten, dass es sich um eine angeborene Anomalie handelt. Und dies ist auch so. Pinos „Ellenknochen“ (Radius) fehlen auf der einen Seite ganz, auf der anderen Seite ist er unterentwickelt. Das führt dazu das seine Füßchen mit den Ellenbogen nicht stabil verwachsen sind und die Gelenke nicht festsitzen. Dadurch wachsen auch die Knochen nicht entsprechend und haben krankhafte Veränderungen. Der kleine Mann ist eine „Känguru-Katze“, seine Vorderbeine wird er nie richtig belasten können, so wie es im Moment aussieht. Ein normales Katzenleben in Freiheit ist für ihn unmöglich. Gott sei Dank zeigen sich aber keine andere Anomalien in seiner Anatomie.

Sofort nach der Diagnose haben wir begonnen uns in Spezialkliniken in Deutschland umzuhören, um einen fachmännischen Rat zu bekommen. Wenn Pinos Wachstum abgeschlossen ist, gibt es chirurgische Möglichkeiten, Fuß- und Ellenbogen Gelenke zu stabilisieren. Dies ist aufwändig und nur von Spezialisten durchführbar und mit nicht sicherer Prognose. Zunächst aber möchten wir ihn aus seinem Käfig heraushaben, damit er sich wieder bewegen lernt und seine Lebensfreude nicht verliert.

Die Chancen dafür stehen im Moment ganz gut, dass er Anfang nächsten Jahres nach Deutschland reisen kann.

Herzlichen Dank, dass Sie die ersten Untersuchungsschritte für Pino finanziell unterstützt haben. Im nächsten Jahr, wenn alles gut geht, werden wir für Pino einen erneuten und großen Spendenaufruf starten. Dieser herzige Kerl, der mit seinem Wesen schon die ganze L.I.D.A. verzaubert hat, hat die beste aller Möglichkeiten für sein junges Leben verdient.


Dieser zauberhafte kleine Kater wurde Ende Oktober von einer Vereinskollegin auf einem Campingplatz „eingesammelt“ und in die L.I.D.A. gebracht. Viele liebe Menschen hatten sich um Pino auf dem Platz gekümmert, ihn gefüttert und ihn vor den aufdringlichen Katzen geschützt, die dem behinderten Kätzchen das Leben sehr schwer machten. Pino hätte den Winter dort nicht überlebt, der Platz schließt Anfang November und nicht einmal die Fütterung der Katzen ist garantiert.

Doch Pino fühlt sich nicht als Opfer, er ist ein kleiner Überlebenskünstler, voller Tatendrang und charmant ohne Ende. Er sitzt nun allein in einem Käfig im Tierheim und würde so gerne mit den anderen Katzenkindern herumtollen, die in den Käfigen um ihn herum wohnen.

Wir wollen unseren Kollegen in der L.I.D.A. helfen, die Kosten für seine umfangreichen Untersuchungen zu tragen.

Pinos Vorderbeine sind verkürzt, so dass er nicht aufrecht laufen kann und vielleicht auch niemals wird. Er benutzt seine Vorderpfoten ganz „normal“, scharrt und springt und putzt sich. Ob er Brüche erlitten hat, als er noch ganz klein war oder ob es sich um eine angeborene/genetische Wachstumsstörung handelt, dies muss per Röntgenaufnahmen seines ganzen Körpers, sowie durch umfassende Blutuntersuchungen, inclusive Mineralstoff- und Vitaminprofil herausgefunden werden. Darüber hinaus hat er eine leichte Pilzinfektion und ein entzündetes Auge, was bereits beides in Behandlung ist.

Pino ist leicht wie eine Feder, jeder Knochen ist zu spüren , sicher braucht er auch spezielle Nahrung um richtig zu gedeihen. Sein Alter wurde Ende Oktober auf etwas mehr als drei Monate geschätzt. Da er noch eine längere Wachstumsphase vor sich hat, sind eventuell noch positive Entwicklungen möglich, darauf möchten wir unsere Hoffnung setzen.

Wir hoffen sehr, dass die Tierärzte auf Sardinien zu einem Ergebnis und einer Prognose für den kleinen Mann kommen, denn wir möchten ihm, wenn er die Zeit im Tierheim überstanden hat, gerne über unsere Vermittlung so bald wie möglich ein Zuhause in Deutschland finden.

Für die oben genannten Untersuchungen haben wir nach Rücksprache mit der L.I.D.A. 800,00 EURO veranschlagt. Die eingehenden Spenden werden zu 100 Prozent an unser Partnertierheim weitergegeben.

Wenn man Pino einmal begegnet ist, bleibt er fest im Herzen. Er ist wirklich sehr besonders und sein Schicksal berührt uns sehr.

Möchten Sie auch ein Schritt auf dem Weg in Pinos Zukunft werden? Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie uns mit einem kleinen Betrag unterstützen könnten. Grazie di Cuore!

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Alle Angaben mit Stand 01.01.2022

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