Nemo wurde zusammen mit seinem Bruder Leo und seiner Mutter Maia irgendwo im Hinterland von Olbia gefunden.
Nemo ist fremden Menschen gegenüber zunächst zurückhaltend. Er braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Doch wenn dies geschafft ist, mausert sich der kleine Mann zu einem sehr menschenbezogenen Hund. Dann steht das gemeinsame Schmusen hoch im Kurs.
Ähnlich wie die Mutter Maia mag Nemo nicht am Kopf angefasst werden. Die Ursache hierfür ist uns unbekannt. Doch wir sind überzeugt, wenn Vertrauen und Bindung zu seinen Menschen aufgebaut sind, wird sich diese Eigenart langsam verlieren.
Wir wünschen uns daher für den intelligenten Hundemann hundeerfahrene Menschen, die wissen, wie man mit Zeit, Geduld und positiver Verstärkung ein Hundeherz gewinnen kann. Dann wird Nemo sicherlich ein treuer Begleiter an Ihrer Seite sein. Eine Familie wird ihn sicherlich freuen, doch sollten die Kinder bereits in einem verständigen Alter sein.
Vermutlich wird Nemo das Leben in einem Haus mitsamt all seinen gewöhnlichen Geräuschen nicht kennen. Die ersten Gassigänge an der Leine meisterte er problemlos. Dennoch könnten ihm verschiedene Umweltreize noch unbekannt sein, an die Nemo dann herangeführt werden muss. Auch der Besuch einer guten Hundeschule sollte nach der Eingewöhnungsphase eingeplant sein.
Ideal wären eine ländliche Umgebung mit einem eigenen, ausbruchssicheren Garten, in dem Nemo gefahrlos spielen, rennen und buddeln kann. Eine freundliche Ersthündin, die den Kleinen an die Pfoten nimmt, wäre toll, ist aber keine Voraussetzung für die Vermittlung.
Wer möchte das Hundeherz von Nemo erobern und seine Augen zum Strahlen bringen?

































