Update 01.2026:
Aus dem einst so vorsichtigen kleinen Hund ist ein enger, verschmuster, aktiver Begleiter geworden – aber ausschließlich bei Menschen, die Laos kennt und denen er vertraut.
Fremden gegenüber ist Laos rassetypisch jedoch deutlich skeptisch.
Unbekannte Menschen werden verbellt und bewusst auf Abstand gehalten. Laos braucht Zeit, Ruhe, Vertrauen und einen souveränen Umgang, um neue Menschen einzuordnen – deshalb suchen wir für ihn sehr hundeerfahrene Menschen, die seine Signale lesen können, ihn nicht bedrängen und ihm die Zeit geben, die er braucht, um von sich aus Kontakt aufzunehmen.
Im bestehenden Rudel fühlt sich Laos absolut wohl. Er orientiert sich stark an den anderen Hunden und profitiert von ihnen.
Voraussetzung für eine Adoption ist daher eine souveräne, kastrierte Hündin in ähnlicher Größe, an der er sich im Alltag orientieren kann und die ihm zusätzliche Sicherheit vermittelt.
Bei seiner Pflegestelle zeigt Laos, wie viel er bereits gelernt hat:
Er ist stubenrein, geht entspannt spazieren und kann zusammen mit den anderen Hunden auch einige Stunden alleine bleiben.
Laos sucht ein ruhiges aber aktives Zuhause ohne Kinder, mit klaren Strukturen, Geduld und Verständnis. Menschen, die Erfahrung mit sensiblen Hunden haben und ihm die Zeit geben, die er braucht, um von sich aus die Nähe seiner Menschen zu suchen – dann belohnt er sie mit großer Loyalität und herzlicher Zuneigung.
Wem Laos sein Vertrauen schenkt, der gewinnt einen Hund, der sich tief bindet und seinen Menschen immer ganz nah sein möchte.
Laos ist am 30.08.25 gut auf seiner Pflegestelle angekommen und übertrifft derzeit alle Erwartungen:
entgegen der Vermutung, dass Klein-Laos ängstlich und vielleicht sogar panisch in Deutschland ankommen könnte, zeigt er sich derzeit sehr menschenbezogen, genießt die Streicheleinheiten seiner Pflegemenschen und versteht sich mit den anderen Hunden der PS wirklich gut.
Näheres werden wir zeitnah berichten.
Der kleine, zarte Laos, ein etwa 3 Jahre alter Pinscher-Chihuahua-Mix, hat eine Vergangenheit, die man kaum ertragen kann.
Er lebte, wie auch Linus und Lallo, auf Sardinien bei einer Frau, die ihm das genommen hat, was jedes Lebewesen verdient hätte: Würde, Schutz und Liebe.
Stattdessen fristete er sein Dasein angebunden an einer 50 cm kurzen Kette im Garten, Tag für Tag, Monat für Monat – schutzlos ausgeliefert, bei brennender Sonne, peitschendem Regen, ohne Nähe, ohne Wärme – ohne Hoffnung.
Nun endlich, Ende Juni, wurde Laos von den Behörden beschlagnahmt – ein Akt der Menschlichkeit, der vielleicht das erste Licht in sein bisheriges Leben gebracht hat.
Dort im Tierheim sitzt er jetzt, leise, verloren, verunsichert – zwischen all den lauten Hunden, den geschäftig hin und her eilenden Menschen – und träumt vielleicht von einem liebevollen Zuhause.
Das Leben, wie wir es in Deutschland kennen, ist ihm fremd.
Laos kennt keine weichen Decken, kein liebevolles Wort, keine streichelnde Hand.
Das Leben im Haus, mit all seinen Geräuschen und gemeinsam mit Menschen, Stubenreinheit, Treppe laufen, Autofahren – all das ist für ihn eine neue Welt, die ihm Angst macht – aber bestimmt auch seine hoffnungsvolle Neugier wecken wird.
Was Laos jetzt braucht, sind Menschen mit Einfühlungsvermögen, Geduld und dem Willen, einem verängstigten kleinen Hund ein echtes Zuhause zu schenken.
Ein Ort, an dem er ankommen darf, lernen darf, geliebt wird – ohne Druck, ohne Erwartungen, einfach so, wie er ist.
Laos wird Zeit brauchen. Aber hinter seinen vorsichtigen Augen liegt ein Herz, das sich nichts sehnlicher wünscht als Nähe und Vertrauen.
Vielleicht ist gerade Ihr Zuhause der Ort, an dem er zum ersten Mal spüren darf, was es heißt, wirklich geliebt zu werden und zu leben.
Sind SIE sein Mensch? Dann melden Sie sich bei mir. Laos wartet auf Sie.











































