Schon bei den ersten Bildern und Videos, die ich gesehen habe, war es um mich geschehen: Veneria hat sich direkt in mein Herz geschlichen.
Die junge Hündin – fast noch ein Welpe – trägt bereits Spuren eines vermutlich schwierigen Starts ins Leben. Ihre Augen erzählen von Unsicherheit, von Angst vor dem Unbekannten, aber auch von einer leisen Hoffnung.
Dabei hatte Veneria Glück im Unglück: Sie durfte im Partnertierheim L.I.D.A. in Olbia ankommen und damit bleibt ihr das schreckliche Schicksal ihrer Artgenossen erspart – kein Leben als ausgebeutete Jagdhündin, keine endlosen Geburten, kein Dasein in schmutzigen Verschlägen ohne menschliche Zuwendung.
Veneria ist eine typische Vertreterin ihrer Rasse – Segugi sind wundervolle Hunde: Fremden gegenüber zunächst zurückhaltend, treu, anhänglich und bereit, für „ihre“ Menschen alles zu geben. Mit der richtigen Führung entwickeln sie sich zu außergewöhnlichen Familienhunden.
Doch ein Jagdhund bringt auch Verantwortung mit sich. Veneria sucht Menschen, die diese Rasse nicht nur lieben, sondern ihre Bedürfnisse wirklich verstehen. Sie braucht Auslastung, Aufgaben und gemeinsame Erlebnisse. Aktivitäten wie Mantrailing oder Dogtrailing sind ideal, um sie glücklich zu machen.
Genauso wichtig ist für sie der regelmäßige Kontakt zu Artgenossen – Segugi lieben es, im Rudel zu rennen, zu spielen und einfach Hund sein zu dürfen.
Ist ein Jagdhund körperlich und geistig ausgelastet, zeigt er zu Hause seine wunderbarste Seite: ruhig, liebevoll und seinen Menschen tief verbunden.
Für Veneria wünsche ich mir ein Zuhause – oder auch eine Pflegestelle – bei Menschen mit Herz, Verstand und Zeit.
Wenn Sie dieser besonderen jungen Hündin eine Chance geben möchten, freue ich mich sehr über Ihre Nachricht.






























