Update Januar 2026
Fefe ist schon seit längerer Zeit auf seiner Pflegestelle in Deutschland. Trotzdem ist vieles noch neu für ihn: die Geräusche, die Gerüche, die Menschen, der Alltag. Jeden Tag muss er diese Welt ein kleines Stückchen neu kennenlernen – und genau das kostet ihn noch sehr viel Mut.
Und trotzdem: Fefe gibt sich große Mühe.
Im Straßenverkehr ist er bereits deutlich weniger ängstlich als zu Beginn, und ein riesiger Meilenstein ist geschafft – Fefe ist stubenrein. Ob er sich im Notfall meldet, weiß man noch nicht, aber auch das wird die Zeit zeigen. Bei Fefe darf alles langsam wachsen.
Anfassen lässt er sich aktuell nur von seiner Pflegestelle und deren Sohn. Es gibt zwar ein paar Menschen, die er offensichtlich mag, doch für Nähe braucht Fefe noch Sicherheit. Vertrauen ist für ihn nichts Selbstverständliches – es ist ein Geschenk, das er sehr vorsichtig vergibt. Bei seiner Pflegeperson hingegen zeigt er, wie viel Liebe in ihm steckt: Dort ist alles möglich.
Zuhause zeigt Fefe sein wahres Wesen. Er ist fröhlich, verschmust und einfach ein unglaublich süßer kleiner Kerl. Ab und zu setzt er sich schon brav hin, und beim Rückruf siegt inzwischen das Leckerchen über die Unsicherheit. Jeder dieser Momente ist ein kleiner Sieg.
Fefe ist kein Hund, der sofort „funktioniert“. Er ist unsicher, sensibel und manchmal noch überfordert. Aber er macht Fortschritte – leise, zarte Fortschritte. Und manchmal sind es genau diese kleinen Schritte, die am meisten bedeuten. Nach dem Motto: Nicht die Geschwindigkeit zählt, sondern die Richtung.
Für Fefe suchen wir ein Zuhause mit Herz und Erfahrung.
Eine Familie oder Einzelperson, die ihm Zeit gibt, nichts erwartet und keinen Druck ausübt. Menschen, die verstehen, dass Vertrauen wachsen muss und dass Liebe manchmal Geduld braucht.
Ein ruhiges Zuhause, klare Abläufe und ein souveräner Ersthund sind für Fefe sehr wichtig. Er orientiert sich stark an anderen Hunden und benötigt einen sicheren Hund an seiner Seite, der ihm Unterstützung, Anleitung und Halt gibt.
Wer Fefe diese Chance gibt, wird keinen perfekten Hund bekommen –
sondern einen ganz besonderen, der eines Tages zeigt, wie schön es ist, wenn ein vorsichtiges Herz endlich ankommen darf.
Nun ist es doch passiert und Fefe musste seinen 2. Geburtstag in einem kleinen Zwinger mit 2 weiteren kleinen und sehr ängstlichen Hunden verbringen.
Seine beiden Mitbewohner sind ebenfalls sehr unsicher und bellen jeden Besucher an, da macht Fefe dann auch ordentlich mit, aber der Eindruck meiner Kollegin ist, dass er gar nicht weiß warum er bellt. Es ist halt die einzige Abwechslung, die die Hunde im langweiligen lauten Tierheimalltag haben. Leider hat auch der früher eher zierliche Fefe inzwischen etwas zu viel Kummerspeck angefuttert, was aber mit schönen interessanten Spaziergängen und einem artgerechten Leben schnell wieder behoben sein wird.
Noch lässt sich Fefe anfassen, wenn er das auch momentan nicht mehr genießen kann. Wird er aus seiner Box geholt, zittert er vor Angst und möchte fliehen, aber er geht nicht zum Angriff über wie seine beiden Kumpel – noch nicht!
Damit das auch so bleibt und Fefe doch noch zu einem glücklichen, freundlichen Hund werden kann braucht er am besten eine erfahrene Pflegestelle oder auch ein ruhiges Zuhause mit einem souveränen Ersthund. Bisher hatte der kleine Mann noch keine Chance zu zeigen, was in ihm steckt. Sein Bruder Fofo hat sich zu einem wundervollen kleinen Schmusebär und Katzenversteher entwickelt und wurde von seinem Pflegefrauchen adoptiert.
Wo sind die Menschen, die Fefe an die Pfote nehmen und zu einem schönen, glücklichen Hundeleben verhelfen. Sein kleines Köfferchen steht bereit und Fefe könnte mit dem nächsten Transport reisen, wenn er seine große Chance bekommen würde.
Update Juli 24
Finden wir für den kleinen Fefe ein Zuhause oder eine geeignete Pflegestelle? Fefes Freund oder Bruder Fofo, der mit ihm in die L.I.D.A. kam, darf am 26. Juli ’24 nach Deutschland reisen, und Fefe muss allein zurück bleiben. Wenn Sie bereits einen ruhigen, freundlichen Ersthund haben, helfen Sie bitte Fefe mit einem Zuhause oder einer Pflegestelle.
Fefe und Fofo wurden im März in unserem Partnertierheim, der L.I.D.A. in Olbia abgegeben. Die Mitarbeiter vermuten, dass die beiden Brüder der vier Hundemädels sein könnten, die eine Woche früher angekommen waren. Keiner weiß, was den beiden jungen Hunden passiert ist, ob sie ein zuhause hatten oder nicht oder ob sie vielleicht doch von einer Streunerin auf der Straße geboren und aufgezogen wurden. Sie waren jetzt da, in Sicherheit und wurden versorgt.
Fefe ist der ängstlichere der beiden. Das laute überfüllte Tierheim ist natürlich kein guter Ort um Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Besucher machen ihm noch Angst und wenn er könnte, würde er flüchten.
Wir suchen nun für Fefe eine Zuhause oder eine Pflegestelle, die ihm Sicherheit und Ruhe geben kann. Er braucht hundeerfahrene Menschen, die ihn lieben und anleiten.
Vielleicht haben genau Sie sich in das süße Gesicht mit dem reizenden Überbiss verliebt und wollen dem kleinen Hundemann zeigen, wie schön das Leben ist. Fefe ist noch jung genug um alles zu lernen, was ein Mensch-Hund-Team so unschlagbar toll macht. Sind Sie bereit mit Fefe den Weg zu gehen?
Er ist bereit für die Ausreise.






































